Was sind Permalinks?
Permalinks sind die dauerhaften URLs deiner Beiträge und Seiten. Die Standard-Einstellung in WordPress ist oft wenig aussagekräftig — etwa ?p=123. Für SEO und Benutzerfreundlichkeit solltest du die URL-Struktur sofort anpassen.
Die verschiedenen Permalink-Strukturen
WordPress bietet mehrere Optionen unter Einstellungen → Permalinks:
-
Einfach:
?p=123— schlecht für SEO, nicht empfehlenswert -
Tag und Name:
2025/04/mein-beitrag— okay, aber das Datum kann veralten -
Monat und Name:
2025/04/mein-beitrag— wie oben -
Beitragsname:
/mein-beitrag— am besten für die meisten Seiten -
Benutzerdefiniert:
/%category%/%postname%/— ideal für größere Sites
Warum die Beitragsname-Struktur am besten ist
Die Struktur „Beitragsname“ hat mehrere Vorteile:
- Kurze, lesbare URLs — gut für Nutzer und Suchmaschinen
- Keywords in der URL unterstützen das Ranking
- URLs bleiben zeitlos — ein Beitrag von 2023 hat kein altes Datum in der URL
- Einfach zu merken und zu teilen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gehe zu Einstellungen → Permalinks
- Wähle „Beitragsname“ (oder „Benutzerdefiniert“ für mehr Kontrolle)
- Klicke auf „Änderungen speichern“
- WordPress aktualisiert automatisch deine
.htaccess-Datei
SEO-Tipps für Permalinks
- Nutze deine Haupt-Keywords in der URL (z. B.
/wordpress-installieren) - Vermeide Füllwörter wie „der“, „die“, „ein“ in URLs
- Trenne Wörter mit Bindestrichen, nicht Unterstrichen
- Halte URLs so kurz wie möglich — maximal 3–5 Wörter
- Ändere niemals Permalinks auf einer laufenden Seite ohne Redirects!
Was passiert mit alten URLs?
Wenn du die Permalink-Struktur einer bestehenden Seite änderst, müssen alle alten URLs auf die neuen weitergeleitet werden. Nutze dafür ein Plugin wie Redirection oder konfiguriere Redirects in der .htaccess. Sonst verlierst du bestehende Rankings und Backlinks.
Fazit
Permalink-Einstellungen kosten 2 Minuten, bringen aber langfristig bessere Rankings und eine professionellere URL-Struktur. Nimm dir die Zeit — es lohnt sich.